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Thema der Woche 9

Amphibien

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Frösche, Kröten und andere verzauberte Prinzen

Der Grasfrosch ist Ihnen sicherlich bekannt. Man findet ihn häufig in Wald, Feld und Gärten. Aber wussten Sie, dass dieser unter den Amphibien in der Region Wallonien ein Dutzend Verwandte hat? Dabei besteht der gesamte Clan aus weltweit nahezu 4.000 Familienmitgliedern. Bei der Erforschung von Weihern, Teichen und Feuchtgebieten kann man den Teichfrosch, den man schon aus der Ferne hört, wie auch die Erdkröte mit ihren auffallenden Warzen und den Bergmolch mit seinem orangefarbigen Bauch oder den scheuen Salamander mit seinen gelben und schwarzen Flecken beobachten.

 

Magische Verwandlungen

Es ist kein Zufall, dass diese Tiere Amphibien genannt werden, eine Bezeichnung aus dem Altgriechischen für „doppellebig“. Ihre erste Lebensphase verbringen diese als Larven oder Kaulquappen im Wasser. Anschließend durchlaufen sie schrittweise eine Phase der Verwandlung. Bei den Fröschen und Kröten verläuft diese Verwandlung besonders spektakulär, denn sie verlieren ihren Schwanz, es wachsen ihnen Füße und ihre Kiemen werden schrittweise durch Lungen ersetzt. Damit sind sie anschließend im Wesentlichen für das Leben auf dem Land ausgerüstet. Sie ernähren sich von Würmern, Nacktschnecken, Larven und die schnellen unter ihnen auch von Insekten.

 

Auf großer Wanderschaft

Nur die Teichfrösche sind im Wesentlichen an das Wasser gebunden. Alle anderen Amphibien verbringen den Großteil ihres Lebens außerhalb des Wassers und kehren ausschließlich zur Fortpflanzung dorthin zurück. Die ausgewachsenen Tiere kehren jedes Jahr an den Teich zurück, in dem auch sie das Licht der Welt erblickten, um zu laichen. Die Erdkröte kann bis zu vier Kilometer wandern, um ihre Laichschnüre abzulegen. Anders die gemeine Geburtshelferkröte: hier wickelt sich das Männchen die Eier um die Fersengelenke und wartet ab, bis das Weibchen drei oder vier Eigelege abgelegt hat. Erst wenn die Eier fertig zum Schlüpfen sind, werden sie im Wasser abgelegt. Der Frosch macht es sich hingegen viel leichter, denn er legt all seine Eier in wenig tiefem Wasser ab.