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Thema der Woche 8

Kleine Säugetiere

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Kleine haarige Bewohner

Das Eichhörnchen bewohnt mit seinem hübschen buschigen Schwanz und den langen „Haarpinseln“ an seinen Ohren unsere Parks und Gärten, zuweilen aber auch unsere Innenstädte. Neben Kaninchen und Hasen, die sich auf den Feldern oder am Straßenrand auf und davonmachen, handelt es sich bei dem Eichhörnchen sicherlich um das bekannteste kleine Säugetier der Region Wallonien, das am einfachsten anzutreffen ist. Aber es gibt auch andere, die sehr furchtsam und wegen ihrer Größe nur schwer zu beobachten sind. Aber diese sind nicht weniger sympathisch.

 

Die große Familie der Nager

Die Region Wallonien beherbergt mit den Nagetieren eine große Familie, die Uhus und fleischfressende Säugetiere ernährt. Der kleine Gartenschläfer lässt sich beispielsweise theoretisch leicht an seinen großen Ohren, seinem langen, stark behaarten Schwanz und dem schwarzen brillenartigen Streifen an seinen Augen erkennen. Obwohl er sich gerne in der Nähe des Menschen aufhält, ist er zurückhaltend und hält ein halbes Jahr lang Winterschlaf. Dies ist auch bei seinem geschützten Verwandten in den Laubwäldern, der Haselmaus, der Fall. Dieses niedliche Tier zeichnet sich durch große schwarze Augen und ein rotbraunes Fell aus. Auch sie ernährt sich von Nüssen. Diese dürfen aber nicht mit den zwei Feldmausarten, fünf Wasserrattenarten, den zwei Rattenarten, der Hausmaus oder der Zwergmaus verwechselt werden, die man ebenfalls bei uns antrifft Auch Hamster und Siebenschläfer halten einen Winterschlaf, sind aber in der Region Wallonien sehr selten. Ersterer lebt vorwiegend im Hespengau, der andere in Lothringen. Der Siebenschläfer weist eine schöne graue Färbung auf und ist mit einem langen, dichten Schwanz ausgestattet.

 

Insektenfresser

Die Wasserspitzmaus hat einen feinen Körperbau, eine lange spitze Schnauze und lange Schnurrbarthaare. Es gibt sieben verschiedene Spitzmausarten in der Region Wallonien. Jede einzelne davon kann mit einer anderen Mausart verwechselt werden. Wasserspitzmäuse sind äußerst gefräßig und aktiv. Ihre Nahrung besteht vorwiegend aus Insekten und Würmern. Der Igel ist ein Einzelgänger, ein Opportunist und gehört auch zu den Insektenfressern. Er ernährt sich von Raupen und Nacktschnecken, gelegentlich auch von Fröschen oder den Eiern der Vögel, die in Bodennähe nisten, manchmal sogar von Aas. Damit damit macht er sich zum Verbündeten aller Gärtner. Der Maulwurf ist zwar wenig beliebt, verspeist aber viele Raupen und Insekten, die für zahlreiche Schäden an unseren Pflanzenkulturen verantwortlich sind.

 

Kleine Fleischfresser

Aufgrund der großen Anzahl an Nagetieren leben bei uns eigentlich recht viele fleischfressende Säugetiere. Das kleine Mauswiesel verfügt beispielsweise über einen zierlichen Körperbau, mit es dem sich durch den Bau der Wasserratte oder des Hermelins schlängeln kann. Letzterer ist größer und für sein im Winter weißes Fell bekannt. Abends gehen auch andere kleine Räuber auf die Jagd. Dazu gehören beispielsweise der Steinmarder, der für Panik unter den Hühner sorgt, aber auch keine Küchenabfälle verschmäht, oder der Echte Marder mit seinem schokoladenbraunen Fell, der eigentlich ein Waldbewohner ist.

 

Fliegende Mäuse

Das wunderlichste Säugetier der Region Wallonien ist sicherlich die Fledermaus. Wer bei Einbruch der Nacht in den Himmel sieht, kann möglicherweise ein Exemplar der 18 verschiedenen Sorten beobachten. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, merken Sie sich Woche 34 im August, die ganz diesem Thema gewidmet sein wird.